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Enzo sagt Danke

Vom 15.08.18 um 10:03 Uhr

Jetzt, da wir die Festivalflächen beinahe wieder in den Ursprungszustand versetzt haben und nur noch Reste fehlen, ist es Zeit für Worte des Dankes. Wieder haben wir gemeinsam mit Euch ein wildes Kulturkonstrukt geschaffen, haben die regionale Kulturfahne in der norddeutschen Festivalszene stolz nach oben gestreckt, haben „ENZO“ herumgebrüllt, haben an allen Ecken und Kanten gehämmert, gebastelt, gewuselt, improvisiert und uns in diesem Jahr neuen Herausforderungen gestellt, Stichwort: „Das ist nur ein kleiner Sturm“. Wir haben so viele tolle Menschen kennengelernt und einzigartige Momente erlebt – jeder für sich und doch alle zusammen. Vor den Bühnen, hinter den Bühnen, auf den Bühnen, auf dem Zeltplatz und zwischendurch. Wenn wir uns die Festivalflächen heute ansehen, erinnern nur noch überfüllte Müllcontainer, zertanzte Bühnenflächen und eine einsame Hütte an dieses verrückte letzte Wochenende. Zugegeben, wir sind baff, was da Wundervolles passiert ist und noch immer sehr glücklich darüber.

Auf dem Enzo-Festival sind alle gleich. Musik verbindet, das wussten wir schon immer, doch dass sich so viele unterschiedliche Menschen, so viele verschiedene Charaktere mit Ecken und Kanten durch die Musik verbinden lassen, bringt uns wieder und wieder zum Strahlen. Denn Ihr seid es, die das Festival so bunt machen. Jede ( r ), wie sie oder er ist und kann. Das Enzo-Festival lockt die scheuesten Individualisten hervor und bringt grenzübergreifend Menschen zusammen. Wir möchten uns hiermit bei allen bedanken, die vorbildlich alle VVK-Stellen restlos ausverkauft haben, den Weg zu uns gefunden und die mit uns gefeiert haben, die sich vom zeitweise echt nervenden S*****-Regen nicht abschrecken lassen und barfuß bis in die Morgenstunden getanzt haben, ihre Zeltplätze so vorbildlich aufgeräumt hinterlassen haben (das mögen wir besonders!), bei den vielen Bands, Musikern und Musikerinnen aus dem In-und Ausland für die grandiosen Konzerterlebnisse mit selbst für uns immer wieder beeindruckender musikalischer Spannbreite, bei unseren Technikern, die im Hintergrund gewerkelt haben, sicherlich das ein oder andere Mal ins Schwitzen kamen oder an den Knöpfen der Mischpulte gedreht haben, die Bands in das richtige Licht (und was für eins!) und einen tollen Sound (und erstmalig auch in ein richtiges Feuerwerk) gerückt haben, bei der Feuerwehr Wagersrott für all die Unterstützung, dem DRK und dem Sicherheitsdienst für das langjährige Immer-an-meiner-Seite-sein, bei Tracy Haigh für das grandiose Backstage Catering, bei unserem stets motivierten Auf- und Abbauteam aus alten und neuen Freunden und Freundinnen, die so fleißig mitgeholfen haben, bei all den Verrückten und Wahnsinnigen, die mit uns erschaffen, die organisiert, kassiert, eingewiesen, Müllsäcke verteilt, übernommen, Frühstück gebracht, Hütten gebaut, Segelkonstruktionen überdacht, geliehen, getragen, gezogen, gebaut und gebastelt haben, Lösungen gefunden, gekocht und Rohre verlegt haben. Und bei all denen, die uns stets aufgemuntert haben, die mutig waren, die neue Ideen und Vorschläge mitgebracht haben, die gezupft, getrommelt, gesammelt, Fässer geschleppt, untergebracht, Klopapier nachgefüllt, Dekoration gezaubert haben, gefahren und genäht haben, Bauzaun getragen und Verständnis gegenüber unserem wilden kulturellen Kleinod gezeigt haben. Denn ohne diese Menschen würde es das Enzo-Festival nicht geben.

Wir bedanken uns auch bei denen, die treu auch in diesem Jahr wieder mit an unserer Seite waren, die uns immer Mut gemacht haben, mich in Stresssituationen beruhigt haben (Stichwort: „Der Regen hört wirklich um 16:00 Uhr auf!“), all den Wahnsinn rundherum mitgemacht und uns in schwierigen Situationen Sicherheit gegeben haben und bei all unseren Sponsoren für die tolle Unterstützung in diesem Jahr. Ein ganz besonderer Dank geht auch in diesem Jahr an meine Freundin, die mich trotz Joballtag bei all diesem Wahnsinn so sehr unterstützt hat, mich in stressigen Situationen in den Arm genommen hat und nie von meiner Seite gewichen ist. Sie schafft es mir immer wieder mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, dann, wenn alle anderen schon aufgegeben haben. Danke an die weltbeste Freundin, die man sich vorstellen kann und danke, dass es Dich gibt! Außerdem möchte ich mich noch einmal bei meinen alten und auch neuen Freunden und Freundinnen bedanken, dass sie auch in diesem Jahr wieder an meiner Seite waren und mich bei diesem Wahnsinn unterstützt haben. Ohne diese Menschen wären all meine Festivalideen nicht umzusetzen.

Darüber hinaus möchte ich mich bei allen anderen bedanken, die sich bisher nicht angesprochen fühlten, aber trotzdem in irgendeiner Form an diesem Herzblut-Projekt „Enzo-Festival“ mitwirkten oder und es durch ihr Zutun unterstützten.

In den nächsten Wochen werden wir Euch einige Impressionen und Fotos zusammensammeln und auch eine Liste der Fundsachen veröffentlichen. Des Weiteren wird der großartige Filmier (klingt wichtiger als Filmemacher) Wojtek Koscuik den diesjährigen Festivalfilm präsentieren – wir sind sehr gespannt und bedanken uns schon jetzt für die Mühe. Danke an Euch alle, die bei diesem Gewusel mitgewirkt haben und es zu dem gemacht haben, was es heute ist – ein kunterbuntes, ehrliches und verrücktes kulturelles Herzblut-Miteinander mit ganz vielen wunderbaren und einzigartigen Menschen und Bands (...) Es macht mich sehr glücklich und ein wenig stolz, so viele interessante Menschen an „meiner“ Seite zu wissen – sei es als Gast, als Helferin oder Helfer oder als MusikerIn. Ohne Euch würde es das Enzo Festival nicht geben! Und auch wenn Ihr Euch vielleicht noch immer fragt, wer eigentlich dieser Enzo ist, möchte ich ein diesen Text abschließen mit einem weiteren ehrlichen und lauten: DANKE! THANKS! TACK! GRACIAS! DANK U WEL! TAK!

Euer Enzo vom Enzo Festival

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