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Geschichte des Festivals

Die Idee des Enzo-Festivals wurde beim Geburtstagsfest des 16. Geburtstages des Veranstalters Enzo Giovanni Panozzo geboren. Damals spielte der Veranstalter mit seiner eigenen Band "Porch Paradise" u.A.: Klassiker von Led Zeppelin und den Ramones, keine Bühne, selbstgemalte Bandbanner mit schwarzer Huffarbe und einem eher bescheidenen Technikequipment. Verstärker und Gitarren wurden zusammengeliehen, Stromkabel vom benachbarten Bauern geholt. Bei diesem ersten Festival waren rund sechzig Freunde und Bekannte gekommen, so auch Lehrer und Verwandte des Veranstalters. Die handgemachte Live-Musik wurde damals mit grosser Begeisterung angenommen. So vergrößerte sich das Fest vier Jahre lang und es wurde immer mehr Augenmerk auf die Musik gelegt als auf den Geburtstag des Veranstalters, so spielten viele inzwischen überregional bekannte Bands ihre ersten Konzerte auf diesem Festival! Bei einer Besucherzahl von mehr als 500 Menschen, entschloss sich der Veranstalter, sich (gezwungenermaßen) mit dem zuständigen Ordnungsamt in Verbindung zu setzen, um gemeinsam weiteres Vorgehen und Veranstaltungen dieser Art und diesen Ausmaßes zu besprechen!

Die ersten "Festivals" fanden am Dorfgemeinschafthaus in Wagersrott statt, gespielt wurde auf dem Boden oder auf geliehenen Korn- und Schweineanhängern. Es entwickelte sich langsam aber sicher zu einer festen Musikveranstaltung im nördlichen Schleswig- Holstein.

Das erste "offizielle" Festival fand dann auf einer Wiese umgeben von Wäldern im benachbarten Orte Brarupholz statt. Bei dieser Veranstaltung wurden zum ersten Male u.A.: Sicherheitskräfte beauftragt, vor Ort das Fest zu betreuen, die Feuerwehren Brarupholz und Scheggerott waren auf dem Festivalgelände positioniert, es wurden Dixi-Klos aufgestellt, Genehmigungen beantragt, Bühnen angemietet und Fluchtwege freigehalten.

Nach zwei Jahren mit dem Veranstaltungsort auf dieser Wiese entschloss sich Enzo Giovanni Panozzo unter Absprache mit dem zuständigen Ordnungsamt und den Anwohnern des alten Geländes ein neues Areal für das Festival zu suchen, welches verkehrstechnisch günstiger zu erreichen ist, dennoch im Umkreis des ursprünglichen Geländes liegt. Schnell wurde er in Wagersrott fündig. Diese Wiese, zwar etwas abgelegen, aber doch durch die Kreistrasse K18 aus Richtung Kappeln und Süderbrarup gut zu erreichen, ist bis heute Schauplatz des Enzo-Festivals.

Musiktechnisch hat sich der Veranstalter nie auf eine Richtung festgelegt, so legte er meist Wert auf musikalische Vielfalt und scherte sich wenig um Bekanntheitsgrade oder ähnlichem bei Bands und Musikern. So hörte man in den vergangenen Jahren von Rock and Roll über Blues und Ska,auch Punk und Liedermachermusik, einzelne Tangoklänge ertönten, es wurde musikalisch experimentiert und zusammen gejammt. Es wurde versucht ein möglichst breites Publikum anzusprechen und sich schwer "in eine Schublade stecken zu lassen", so besuchten in den letzten Jahren Musikbegeisterte jeglichen Alters und ganze Familien das Festival, tanzten nebeneinander und genossen die vielfältige Musik am Nachmittag, am Abend und in der Nacht.